d e e n - ein bitmap-font-system

loesungsansaetze mit der deen-studie werden die oben genannten probleme
auf folgende weise geloest:

(anmerkung: der name 'deen' setzt sich zusammen
aus 'DIN' und 'screen')


problem1 mit einer aenderung der schriftgroesse, aendert
sich auch das visuelle erscheinungsbild (der charakter)
der schrift:

das problem bei bitmap-schriften ist, dass ihre
formen (das schriftbild) an den bitmap eines
72dpi-bildschirmes angepasst sein muss.
d.h. dass eine schriftbreite entweder 1 pixel oder
2 pixel betragen kann; dazwischen gibt es nichts.
das macht es unmoeglich die gleiche form in unter-
schiedlichen schriftgroessen zu garantieren.
um nun ein moeglichst einheitliches erscheinungsbild
in verschiedenen schriftgroessen zu erreichen,
wird bei der deen-studie das visuelle erscheinungsbild
der schrift untersucht, in mathematischen formeln
beschrieben und mit hilfe einer datenbank verwaltet.
diese datenbank macht es moeglich, schriftschnitte
nach visuellen erscheinungskriterien zu suchen und zu
sortieren und somit eine groesstmoegliche ueber-
einstimmung zu erzielen.

viele der kriterien (wie z.b.: form, staerke, rundheit,
kompaktheit, usw.) beeinflussen sich bzw. heben sich
gegenseitig teilweise auf, wodurch eine groessere
uebereinstimmung erzielt werden kann. es ist
sogar denkbar die schrift aus speziellen angaben
vom computer generieren zu lassen.





problem2 die schriften sind nur fuer bestimmte schriftgroessen
optimiert:

der deen-font wurde fuer jede groesse und sinnvolle
erscheinungsmoeglichkeit zwischen 5p und
18p groesse optimiert. allein in diesem groessen-
bereich sind das weit mehr als 300 schriftschnitt-
moeglichkeiten.


problem3 viele der schriften wirken unausgeglichen und sind
schlecht lesbar:

mit dem deen-font habe ich versucht, jeweils den
optimalen kompromiss zwischen einheitlicher
erscheinung und lesbarkeit zu erreichen. dabei war
es mir wichtig einen font mit moeglichst
'neutraler' wirkung als grundform zu schaffen.
durch kleine aenderungen (schraege aufstriche,
serifen, mittellinienverschiebungen, usw.) ist es
dann einfach moeglich daraus 'emotionalere'
oder 'charakteristischere' fonts zu entwickeln.


(beispiel: deen9-50, gesamten schriftsatz ansehen)


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